Der Ursprung der Bengalen, die ALC


Das große Verbreitungsgebiet der asiatischen Leopardkatze (Prionailurus bengalensis) beginnt im Norden Asiens in den südöstlichen Gebieten Sibiriens und reicht im Süden bis nach Thailand und Malaysia und umfasst auch Teilgebiete des indonesischen Inselreiches. In diesen Gebieten ist sie hauptsächlich in Regenwäldern, Trockenwäldern, Bergwäldern und Sekundärwäldern anzutreffen. Teilweise ist sie auch in offenere Habitate vorzufinden.
Die Größe der asiatischen Leopardkatze entspricht in etwa der unserer Hauskatze. (45 bis, die Angaben varieren hier etwas, 70 / 95 cm). Das Gewicht beträgt drei und einhalb bis sieben Kilo. Die Kater sind schwerer als die Katzen. Ihre Lebenserwartung beträgt zehn bis fünfzehn Jahre. Wobei die höhere Lebenserwartung hauptsächlich bei Tieren in der Gefangenschaft beobachtet wurde. Sie sind vorzügliche Schwimmer, was das Antreffen von Populationen auf Inseln plausibel erklärt.
Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus kleineren Beutetieren und umfasst Nager, Vögel, Reptilien, Insekten und Fisch. Manchmal sogar kleine Kälber von Hirschen. Durch die Regional unterschiedlichen Lebensbedingung haben sich einige Unterarten ausgebildet.

ALC sind Einzelgänger und verbringen den Tag meist schlafend in kleinen Höhlen oder hohlen Bäumen.
Leider werden die ALC auch wegen ihres feinen weichen Felles gejagt und getötet. In Bangladesh, Hong Kong, India, Indonesia, Japan, Malaysia, Myanmar, Nepal, Pakistan, Russia, Thailand, und Taiwan wurde die Jagd auf diese Schönheit mittlerweile verboten. In Bhutan, Brunei, China, Philippines und Vietnam wurde die Jagd und der Handel gesetzlich geregelt. Aber die weitaus größte Bedrohung besteht nach wie vor durch die Zerstörung des Lebensraumes.

Text: Martin Burtscher, 19.11.2005

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